Ein Fest für Hugo Sonnenschein ist eine musikalische Revue an der Schnittstelle von Leseperformance und Puppentheater. Im Rahmen eines turbulenten, szenischen Festaktes wird der mährische expressionistische Schriftsteller, Vagabund und Revolutionär Hugo Sonnenschein (*1889, †1953) geehrt. In den politisch und kulturell bewegten 1920er Jahren nahm er sich kein Blatt vor den Mund, später kämpfte er gegen den aufkeimenden Nationalsozialismus, überlebte Auschwitz und verstarb in einem stalinistischen Kerker in Mírov. Im Stück wird sich Hugo Sonnenschein noch einmal kräftig zu Wort melden.

Beteiligte:

 Das Papiertheater Kollektiv Zunder brennt für libertär-emanzipatorische Politiken und macht Theater an der Schnittstelle von Geschichte, Aktionismus und Medienkunst.

 

Laut Fragen Ein Musik- und Performanceprojekt von Maren Rahmann und Didi Disko, das sich im Spannungsfeld von Post-Punk, experimenteller Elektronik und Pop bewegt. Während der Schwerpunkt der Texte bei Gesellschaftskritik und Utopie liegt, ist der Sound von einem stetigen Wandel, einer permanenten Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Grenzüberschreitungen geprägt.

 

Die wissenschaftlichen Recherchen für die Umsetzung dieses Stücks wurden gefördert von der Stadt Wien Kultur